
Dass sich inzwischen auch Theater, Museen oder Institute Gedanken über ihre eigene Markenentwicklung machen, ist die Folge einer einfachen Erkenntnis:
Marken haben durch ihr eindeutiges Profil und prägnantes Erscheinungsbild ein größeres Potenzial, langfristig erfolgreich im Markt bestehen zu können, als profillose Mitbewerber.
Die Verantwortlichen einer Marke setzen sich intensiv mit den Eigenheiten und Stärken ihres Unternehmens auseinander und nutzen dessen Besonderheiten bewusst. Dadurch verlieren die Unternehmen ihre Austauschbarkeit. Sie werden einzigartig, unverwechselbar und heben sich von konkurrierenden Unternehmen ab. Das wird durch ein adäquates Erscheinungsbild verstärkt. Das Erscheinungsbild sorgt auch dafür, dass die Marke unmittelbar wiedererkannt wird.
Durch ein stimmiges Gesamtbild, das aus inhaltlichen Botschaften, Markendesign und Angebot entsteht, wird eine Marke glaubwürdig. Und Glaubwürdigkeit ist die Voraussetzung für Vertrauen.
Menschen suchen nach Angeboten, auf deren Qualität sie vertrauen und mit denen sie sich identifizieren können. Wer sich einmal für eine Harley Davidson entschieden hat, wird selten später ein anderes Motorrad fahren.
Durch das positive Bild der Marke, das in den Köpfen der Zielgruppen existiert, gewinnt sie an immateriellem Wert. Es schützt und stärkt die Marke in Krisen oder vor neuer Konkurrenz. Starke Marken sind kaum vom Markt zu verdrängen.
Je länger eine Marke erfolgreich am Markt ist, desto stärker wird sie. Das ermöglicht Unternehmen, völlig neue Produktsegmente unter einer Dachmarke zu erschließen. Nivea kann deshalb neben Creme auch Rasierschaum und Deo verkaufen.
